Gerichtliche Überprüfung des ENSI ist wichtig

Gestern ist das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Frage der mobilen Pumpen im AKW Mühleberg öffentlich geworden. Die Zulassung mobiler Pumpen als Notfallmassnahme wird darin zur Neubeurteilung ans ENSI zurückgewiesen. Das Urteil zeigt: Die gerichtliche Kontrolle der Atomaufsicht ist wichtiger Bestandteil um eine möglichst hohe Sicherheit der laufenden Atomkraftwerke zu gewährleisten. Dies gilt nicht nur für das AKW Mühleberg sondern auch für das AKW Beznau.

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Schlusslicht Schweiz: Neues Strommarktdesign nötig

Die Schweiz bewegt sich im europaweiten Vergleich nach wie vor auf den hintersten Rängen, wenn es um die Produktion von Solar- und Windenergie geht. Obwohl der Ausbau im Bereich der Photovoltaik in den letzten Jahren anstieg, bleibt der Gesamtanteil am Stromverbrauch marginal. Unmittelbare Besserung ist nicht in Sicht, viele neue Projekte sind blockiert. Um die Energiewende hierzulande in Schwung zu bringen, braucht es ein neues Strommarktdesign.

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Sicherheitszuschlag schützt Steuerzahlende am besten

Die Kostenschätzungen für die Stilllegung und Entsorgung der Schweizer AKW kennen bislang nur eine Tendenz: nach oben. Ein neues Gutachten der SES sowie eine Analyse des unabhängigen Ökonomen Kaspar Müller bestätigen: Der Sicherheitszuschlag ist das wichtigste und zunehmend einzige Instrument, um Bund und Steuerzahlende vor hohen künftigen Kosten zu schützen.

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Alles Natur – oder wie die AKW-Lobby uns für den Atomunfall fit machen will

«Radioaktivität ist überall. Kein Grund zur Sorge!» Mit Videoclips und ihren Fakten zur natürlichen Strahlenbelastung will uns die Atomlobby ein Vielfaches davon als harmlos verkaufen. Auch das ENSI argumentiert befremdlich.

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Atommüll: Ehemaliges EKRA-Mitglied distanziert sich von eigenem Konzept

An der gut besuchten Abendveranstaltung der SES zum Thema Atommüll distanzierte sich mit Marcos Buser erstmals ein ehemaliges Mitglied der Expertengruppe «Entsorgungskonzepte für radioaktive Abfälle» (EKRA) öffentlich von der Tiefenlagerung als Lösung des Atommüll-Problems. Erfahrungen aus dem Ausland und der Nagra zeigten: das geologische Tiefenlager sei nicht wie heute vorgesehen umsetzbar.

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Klimaschutz konkret: Zugreisen statt Flugreisen fördern!

Die verkehrspolitische Organisation umverkehR und die Koalition Luftverkehr Umwelt und Gesundheit (KLUG) - darunter auch die SES - haben heute Bundesrätin Doris Leuthard einen offenen Brief übergeben. Der Brief enthält konkrete Forderungen zum Klimaschutz in Bezug auf den Flug- und Eisenbahnverkehr. Gegen 100 Organisationen, Verbände und Parteien tragen die Forderungen mit. Die Briefübergabe findet statt im Rahmen der Aktionswoche von «Back on Track», der Koalition zur Förderung der internationalen Zugverbindungen.

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