CO2-Gesetz: Richtungsentscheid verpasst

Die Schweizerische Energie-Stiftung SES ist enttäuscht über die Ablehnung des CO2-Gesetzes. Die Schweizer Stimmbevölkerung hat es verpasst, den Startschuss für mehr Klimaschutz zu erteilen. Die damit entstandene Verzögerung ist ein Debakel für die Klimapolitik. Die SES fordert das Parlament deshalb auf, die mit der Ablehnung des CO2-Gesetzes verlorene Zeit im Rahmen der nächsten Klimagesetzgebungen, konkret bei der anstehenden Energiegesetzrevision, wieder aufzuholen.

Klimaschutz ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Das neue CO2-Gesetz hätte einen wichtigen Schritt hin zur Halbierung des CO2-Ausstosses in der Schweiz bis 2030 gebildet. Nun gilt es, diese Verzögerung möglichst rasch aufzuholen.

Klimaschutz ist Energiepolitik

Der Energiesektor bildet mit einem Anteil von rund 80% die mit Abstand grösste Quelle der schweizweiten Treibhausgasemissionen. Hier entscheidet sich mehr als irgendwo sonst, ob der Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter gelingt und die Klimaziele erreicht werden können. Die Revision des Energiegesetzes (EnG) ist deshalb der nächste zentrale Hebel, um die Schweiz auf Klimakurs zu bringen. Das EnG bietet die Möglichkeit, die Energieproduktion durch erneuerbare Energien im Inland schnell zu steigern, wobei davon auch die inländische Wirtschaft und die Versorgungssicherheit profitieren. SES-Geschäftsleiter Nils Epprecht dazu: «Für Netto Null brauchen wir bis 2035 rund doppelt so viele erneuerbare Energien, als derzeit im Energiegesetz angepeilt werden. Wir fordern deshalb auch die Gegnerinnen und Gegner des CO2-Gesetzes auf, nun Hand für konstruktive Lösungen zu bieten, die den Klimaschutz rasch voranbringen.»

 

Nils Epprecht

Nils Epprecht
Geschäftsleiter

Tel. 044 275 21 21
Mobile: 077 455 99 79
Mail: nils.epprecht@energiestiftung.ch
Twitter: @nepprecht

Zurück

CO2-Gesetz: Richtungsentscheid verpasst

Die Schweizerische Energie-Stiftung SES ist enttäuscht über die Ablehnung des CO2-Gesetzes. Die Schweizer Stimmbevölkerung hat es verpasst, den Startschuss für mehr Klimaschutz zu erteilen. Die damit entstandene Verzögerung ist ein Debakel für die Klimapolitik. Die SES fordert das Parlament deshalb auf, die mit der Ablehnung des CO2-Gesetzes verlorene Zeit im Rahmen der nächsten Klimagesetzgebungen, konkret bei der anstehenden Energiegesetzrevision, wieder aufzuholen.

Klimaschutz ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Das neue CO2-Gesetz hätte einen wichtigen Schritt hin zur Halbierung des CO2-Ausstosses in der Schweiz bis 2030 gebildet. Nun gilt es, diese Verzögerung möglichst rasch aufzuholen.

Klimaschutz ist Energiepolitik

Der Energiesektor bildet mit einem Anteil von rund 80% die mit Abstand grösste Quelle der schweizweiten Treibhausgasemissionen. Hier entscheidet sich mehr als irgendwo sonst, ob der Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter gelingt und die Klimaziele erreicht werden können. Die Revision des Energiegesetzes (EnG) ist deshalb der nächste zentrale Hebel, um die Schweiz auf Klimakurs zu bringen. Das EnG bietet die Möglichkeit, die Energieproduktion durch erneuerbare Energien im Inland schnell zu steigern, wobei davon auch die inländische Wirtschaft und die Versorgungssicherheit profitieren. SES-Geschäftsleiter Nils Epprecht dazu: «Für Netto Null brauchen wir bis 2035 rund doppelt so viele erneuerbare Energien, als derzeit im Energiegesetz angepeilt werden. Wir fordern deshalb auch die Gegnerinnen und Gegner des CO2-Gesetzes auf, nun Hand für konstruktive Lösungen zu bieten, die den Klimaschutz rasch voranbringen.»

 

Nils Epprecht

Nils Epprecht
Geschäftsleiter

Tel. 044 275 21 21
Mobile: 077 455 99 79
Mail: nils.epprecht@energiestiftung.ch
Twitter: @nepprecht

Zurück