Sommaruga macht der Photovoltaik den Weg frei

Heute hat der Bundesrat die Vorschläge von Bundesrätin Simonetta Sommaruga für die Revision der Raumplanungsverordnung RPV verabschiedet. Damit übernimmt der Bundesrat zumindest teilweise die Vorschläge, die die Schweizerische Energie-Stiftung SES letztes Jahr gemacht hat, um raumplanerische Hindernisse für den Ausbau der Photovoltaik auszuräumen.

Neben der SES haben viele Stakeholder, die an der Vernehmlassung teilgenommen haben, die Vorschläge in der RPV unterstützt. Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit, künftig längerfristig bestehende Infrastruktur wie Lärmschutzwände, Parkplatzüberdachungen oder Autobahn- und Gleisböschungen für die Photovoltaik freizugeben. Das Potenzial auf und an diesen Infrastrukturen ist gross und kann schnell erschlossen werden. Felix Nipkow, Co-Leiter Fachbereich Klima und erneuerbare Energien, urteilt: «Alle wollen mit PV durchstarten. Bundesrätin Sommaruga räumt auf diesem Weg nun weitere Hindernisse frei.»

Vorsichtige Öffnung für Photovoltaik ausserhalb der Bauzone

Die RPV enthält erstmals die Möglichkeit ausserhalb der Bauzone auch grössere PV-Projekte umzusetzen. Diese Chance kann nun für erste Erfahrungen genutzt werden, um allenfalls später weitere Öffnungen vorzusehen. In der Auftragsstudie der SES von 2021 wurde von den Rechtsexpert:innen denn auch aufgezeigt, dass alpine PV-Anlagen für die Winterstromproduktion zwar besonders interessant sein können, aber grosse raumplanerische Hindernisse bestehen.

 

Felix Nipkow

Felix Nipkow
Co-Leiter Fachbereich Klima und erneuerbare Energien

Tel. 044 275 21 28
Mail: felix.nipkow@energiestiftung.ch
Twitter: @FelixNipkow

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Sommaruga macht der Photovoltaik den Weg frei

Heute hat der Bundesrat die Vorschläge von Bundesrätin Simonetta Sommaruga für die Revision der Raumplanungsverordnung RPV verabschiedet. Damit übernimmt der Bundesrat zumindest teilweise die Vorschläge, die die Schweizerische Energie-Stiftung SES letztes Jahr gemacht hat, um raumplanerische Hindernisse für den Ausbau der Photovoltaik auszuräumen.

Neben der SES haben viele Stakeholder, die an der Vernehmlassung teilgenommen haben, die Vorschläge in der RPV unterstützt. Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit, künftig längerfristig bestehende Infrastruktur wie Lärmschutzwände, Parkplatzüberdachungen oder Autobahn- und Gleisböschungen für die Photovoltaik freizugeben. Das Potenzial auf und an diesen Infrastrukturen ist gross und kann schnell erschlossen werden. Felix Nipkow, Co-Leiter Fachbereich Klima und erneuerbare Energien, urteilt: «Alle wollen mit PV durchstarten. Bundesrätin Sommaruga räumt auf diesem Weg nun weitere Hindernisse frei.»

Vorsichtige Öffnung für Photovoltaik ausserhalb der Bauzone

Die RPV enthält erstmals die Möglichkeit ausserhalb der Bauzone auch grössere PV-Projekte umzusetzen. Diese Chance kann nun für erste Erfahrungen genutzt werden, um allenfalls später weitere Öffnungen vorzusehen. In der Auftragsstudie der SES von 2021 wurde von den Rechtsexpert:innen denn auch aufgezeigt, dass alpine PV-Anlagen für die Winterstromproduktion zwar besonders interessant sein können, aber grosse raumplanerische Hindernisse bestehen.

 

Felix Nipkow

Felix Nipkow
Co-Leiter Fachbereich Klima und erneuerbare Energien

Tel. 044 275 21 28
Mail: felix.nipkow@energiestiftung.ch
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